2. Juli 2010

Die Hürde am Ende der Grundschule

Die soeben veröffentlichte TIMSS-Übergangsstudie (Band Nr. 34 der BMBF-Reihe Bildungsforschung) zeigt, "dass der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe einer der kritischsten Punkte ist, an denen soziale Ungleichheit entsteht." Der Bildungsforscher Jürgen Baumert, der die Studie leitete, sagt: "Im Wesentlichen konnten wir drei Faktoren für den Übergang auf die weiterführende Schule verantwortlich machen: die objektive Leistung der Schülerinnen und Schüler, deren Leistungs- und Eignungsbeurteilung durch die Lehrkräfte sowie die soziale Herkunft." Die Leistung sei für knapp 50 Prozent "des Verteilungsmusters an den Schularten" verantwortlich. Drei Viertel des sozialen Herkunftseffekts, der beim Übergang sichtbar werde, entstehe bereits vor und während der Grundschulzeit.

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