5. Juli 2010

Falscher Abschluss

Der Weg zum Studium führt keineswegs so einfach über die Hauptschule, wie das Kultusministerium gern behauptet. Jugendliche mit Hauptschulabschluss haben selbst bei gleicher Kompetenz eine geringere Chance auf weiterqualifizierende Ausbildungsgänge und qualifizierte Berufe als Jugendliche mit Realschulabschluss oder Abitur. Fachleute nennen Jugendliche, die trotz ihres hohen individuellen Lernpotenzials auf einer (zu) niedrigen Schulform sind, Underachiever. Was Underachievement für den Einzelnen und für die Gesellschaft bedeutet, beschreibt der Bildungsforscher Johannes Uhlig im WZBriefBildung vom 5. Juli 2010.

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