8. Dezember 2010

PISA 2009

Aus der Zusammenfassung der Pisastudie, S. 10: "Systeme, die hohe Leistungen und eine ausgewogene Verteilung der Bildungserträge aufweisen, sind in der Regel integrativ, was bedeutet, dass Lehrkräfte und Schulen unterschiedliche Schülerpopulationen über individuell angepasste Bildungswege einbinden müssen. Demgegenüber erreichen Schulsysteme, die von vornherein unterstellen, dass die Schülerinnen und Schüler für unterschiedliche Laufbahnen bestimmt sind, und die dementsprechend unterschiedliche Erwartungen an sie richten und sie in unterschiedliche Schulen, Klassen und Klassenstufen einteilen, oft weniger ausgewogene Ergebnisse, ohne dass die Gesamtleistung besser ausfiele."

Kurz gefasst heißt das: Streng gegliederte Schulsysteme wie das bayerische sind nicht besser als andere, aber deutlich ungerechter.

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